Kindergarten "Villa Kunterbunt"


Kindergarten "Villa Kunterbunt"

Am Salzrain
63584 Gründau - Mittel-Gründau

Kontakt:
Helga Grieb (Leiter/in)
Ellen Stüß

Telefon: 06058-2580
Fax:
E-Mail: Kita-Villa-Kunterbunt@gruendau.de
Internet:

Träger: Kommune

Kinderkrippe
Platzzahl: 12
Öffnungsanfang: 07:30 Uhr
Öffnungsende: 16:30 Uhr

Kindergarten
Platzzahl: 75
Öffnungsanfang: 07:30 Uhr
Öffnungsende: 16:30 Uhr

Mittagspause: -
Mittagessen: ja
Ganztagsplätze: ja


 
 
 
Ferien: Wir haben drei Wochen während der hessischen Sommerferien geschlossen. In dieser Zeit kann in Notfällen auf einen Platz in einer anderen Gründauer Einrichtung zurückgegriffen werden. Des Weiteren ca. 1 Woche zwischen Weihnachten und Neujahr, drei Tage pro Kindergartenjahr zur Fortbildung der pädagogischen Mitarbeiterinnen. Jeden ersten Mittwochnachmittag im Monat schließt die Kindertagesstätte, diese Stunden stehen dem Team für die Planung der pädagogischen Arbeit zur Verfügung.

Verpflegung: Das Mittagessen wird täglich von einer Hauswirtschaftskraft frisch zubereitet. Dabei werden frische Produkte und tiefgefrorene Rohwaren verwendet. Der Aspekt der gesunden Ernährung steht im Fokus des Geschehens. Wir achten beim Kauf von Lebensmitteln auf regionale und ökölogische Produkte, um die Nachhaltigkeit zu unterstützen.

Plätze für behinderte Kinder: Bei Bedarf ist Einzelintegration möglich

So viele sind wir:
12 Kinder in der U3 Betreuung
max. 75 Kinder in der Kita
10 pädagogische Fachkräfte in Voll-, und Teilzeit, 1 Erzieherin im Anerkennungsjahr, 1 Hauswirtschaftskraft (stundenweise), 1 Reinigungskraft (stundenweise)


So sieht es bei uns aus:
Die Villa Kunterbunt wurde 1978 erbaut und liegt am Ortsrand von Mittel-Gründau, umgeben von Wiesen und Feldern. Seit 2012 ist auf unserem Dach eine Photovoltaikanlage installiert, damit produzieren wir unseren eigenen Strom.
Die Villa verfügt über:

• Drei Gruppenräume für Kinder ab 3 Jahren
• Einen Gruppenraum mit Schlafraum für Kinder ab 2 Jahren
• Ein Personalzimmer
• Ein Büro
• Einen Essensraum
• Einen Schlafraum für Kinder ab 3 Jahren
• Einen Bewegungsraum für alle Gruppen
• Einen Flur, der als Begegnungs- und Informationsraum – auch für Eltern und Besucher – multifunktional genutzt wird

So arbeiten wir:
Kinder-Garten in der Kita
Unser naturnahes Außengelände ermöglicht den Kindern eine erlebnis- und erfahrungsreiche Zeit an der frischen Luft. Die verschiedenen Spielgeräte laden zum Schaukeln, Rutschen und Klettern ein. Mit dem Rädchen um unser Haus zu fahren ist eine der Lieblingsbeschäftigungen der Kinder. Hoch im Kurs stehen aber auch das Spielen im Baumhaus, im Weidenzelt, im Weidengang und auf der Sonnentreppe.
Wir unterhalten einen „Kinder-Garten" in der Kita und fördern damit die Biodiversitätsbildung. In unserem Garten sammeln die Kinder vielfältige Naturerfah- rungen in den unterschiedlichsten Bereichen. In der Beerenallee pflegen die Kinder die Pflanzen, ernten und verarbeiten die Früchte. Sie gärtnern im Kräutergarten und auf dem Hochbeet. Die Erträge werden im Kindergarten verarbeitet und finden sich u.a. auf der Speisekarte wieder.

Der Übergang von der Familie in die Kita
Der Eintritt in die Kita ist für die Kinder und ihre Eltern ein wichtiges Ereignis. In Anlehnung an das Berliner Modell vereinbaren wir mit den Eltern eine individuell auf ihr Kind angepasste Eingewöhnungszeit, um so den Übergang zu erleichtern. Eltern und Erzieherinnen begleiten das Kind durch diese Phase und legen dadurch den Grundstein für eine Erziehungspartnerschaft, die für die gemeinsame Kita-Zeit unerlässlich ist.
Kinder ab zwei Jahren werden in der sogenannten Nestgruppe aufgenommen. Dort gewöhnen sie sich ein und wechseln dann je nach Entwicklungsstand spä- testens jedoch zum 3. Geburtstag in eine Kita-Gruppe. In der Nestgruppe wer- den Kinder entsprechend ihres Entwicklungsstandes begleitet und gefördert. Durch die Vernetzung mit den Gruppen in der Kindertagesstätte entstehen für die Kinder entwicklungsfördernde Spiel- und Lernräume. Der Übergang in die Kita-Gruppe wird von erfahrenen Kindern begleitet, die als Paten für die Dreijäh- rigen tätig sind.

Wir orientieren uns am Kind
Der Alltag im Haus ist kreativ, abwechslungsreich, vielfältig und macht neugierig, unternehmungslustig, fantasievoll und wissbegierig – kurz: er fördert all das, was Kinder verkörpern. Jeder in der Kita wird so akzeptiert, angenommen und integriert, wie er ist. Durch die Eigenschaften eines jeden wird die Gemeinschaft bereichert.
Die Interessen und Stärken der Kinder bilden, sie ganzheitlich und ausgewogen fördern, das ist unser Grundsatz. In der Villa Kunterbunt, dem Haus der kreativen Menschen, bieten die Erzieherinnen eine Vielfalt von Fähigkeiten und Fertigkeiten an, um die Kinder auf der Grundlage des situationsorientierten Lernansatzes zu fördern und zu begleiten. Bildung ist für uns ganzheitliche Bildung und soll Grundkompetenzen vermitteln. Sie soll die Persönlichkeitsentwicklung unterstützen, die Lust am Lernen fördern und die Fähigkeit, selbst Neues zu entdecken. Dabei orientieren sich die Erzieherinnen an den kindlichen Bedürfnissen, den Interessen, dem individuellen Entwicklungsstand und dem familiären Hintergrund.
Gemeinsam mit den Kindern Werte erleben und entwickeln, das ist uns ein Anliegen. Wir arbeiten gruppenübergreifend. Projekte werden gemeinsam mit den Kindern entwickelt. Im pädagogischen Alltag vernetzen sich die einzelnen Gruppen und bieten daher den Kindern die Möglichkeit vielfältiger Lernerfahrungen. Es gibt in unserem Alltag Rituale, wie z.B. den Morgenkreis, Geburtstagsfeiern, Anfänge, Abschiede usw. Diese Rituale fördern die Gemeinschaft, den Gruppenzusammenhalt und die intersubjektive Verständigung. Sie verleihen ein Gefühl von Sicherheit, Orientierung und Geborgenheit. Es ist uns wichtig, eine ausgeglichene und ruhige Atmosphäre zu schaffen, um den Kindern konzentriertes Spielen und entdeckendes Lernen möglich zu machen.
Mit dem Projekt "Haus der kleinen Forscher" ermöglichen die pädagogischen Fachkräfte den Kindern die alltägliche Begegnung mit naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Fragestellungen. Sie wecken so das natürliche Interesse der Kinder und begleiten deren Experimentierfreude entwicklungsspezifisch.

Von der Kita in die Schule
Die zukünftigen Schulkinder werden mehrmals wöchentlich zu einer Gruppe zusammengefasst und erhalten ihrem Entwicklungsstand entsprechend gezielte Förderangebote, z.B. im Bereich Sprache. Gemeinsam mit der Grundschule haben wir ein Übergangskonzept mit sieben Bausteinen erarbeitet. So wird der Übergang von der Kita in die Grundschule gut begleitet und ermöglicht den Kindern, ihre Ängste abzubauen und sich gut auf die neue Lernumgebung vorzubereiten.

Das gibt`s bei uns Extra:
• Wir sind ein "Haus der kleinen Forscher“, wir experimentieren – begleitet
durch eine Fachkraft der Firma Evonic
• Mehr Bewegung in den Kindergarten – eine Kooperation mit der
SKG Mittel-Gründau
• Zusammenarbeit mit verschiedenen Frühförderstellen
• Qualitätsoffensive "Schulstart"
• Sprachförderung für die Schulanfänger mit dem Würzburger Trainings-
programm "Hören, lauschen, lernen"
• Portfolioarbeit mit den Kindern, um deren Lernprozesse zu dokumentieren
• Vorlesestunde: Eine "Leseoma" liest den Kindern einmal wöchentlich
Märchen vor
• Kita mit KiSS-Siegel für Kindersprachscreening
• Musik und Tanz
• Erzieherinnen mit unterschiedlichen Zusatzqualifikationen in den Bereichen
Spielpädagogik, Natur-, und Waldpädagogik, Integration, systemisch ausgebildete Leiterin
• Ausbildungsbetrieb mit qualifizierter Anleitung für PraktikantInnen aller
Ausbildungsstufen
• Qualitätssicherung durch regelmäßige Mitarbeiterinnenschulung

Stand: September 2019