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Antworten zur Familienpolitik: Unternehmen gestalten die ZukunftDas Bündnis für Familie des Main-Kinzig-Kreises hatte vor wenigen Tagen zu einer Diskussions- und Informationsveranstaltung zum Thema „Unternehmen gestalten die Zukunft – Vereinbarkeit von Familie/Pflege und Beruf im demographischen Wandel“ eingeladen.
Mit einer Podiumsdiskussion zum Auftakt der Veranstaltung wurden die zahlreichen Besucher auf das Thema der aktuellen Familienpolitik im Main-Kinzig-Kreis eingestimmt. Die Moderation der Veranstaltung hatte Sofie Geisel, vom Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“ aus Berlin inne. Sie befragte Kreisbeigeordneten Dr. André Kavai, Hartwig Rohde, Geschäftsführer der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, Alexander Noblé, Vorsitzender der Agentur für Arbeit in Hanau und Markus Klusak von der Kreishandwerkerschaft zur Familienfreundlichkeit im Main-Kinzig-Kreis. „Wir haben in den vergangenen fünf Jahren große Schritte in Richtung Familienfreundlichkeit getan“, hob Kreisbeigeordneter Dr. André Kavai hervor. „Angebote zur Kinderbetreuung, auch für Kinder unter drei Jahren wurden ausgeweitet, Ganztagsschulen eingerichtet und es konnten viele Betriebe gewonnen werden, denen das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf am Herzen liegt“, berichtete der Familiendezernent. Einige Unternehmen im Main-Kinzig-Kreis haben bereits mit flexiblen Arbeitszeiten oder der Möglichkeit von zu Hause aus arbeiten zu können, auf die Bedürfnisse der Beschäftigten reagiert. Aber, so stellte der Kreisbeigeordnete abschließend auch fest, sei dies nur ein Teil des Weges: „Vor uns liegen noch viele Aufgaben, um familienunterstützende Strukturen zu schaffen.“ Im weiteren Verlauf der Veranstaltung referierte Stefan Becker, Geschäftsführer der bundundfamilie GmbH, über familienbewusste Personalpolitik. Er berichtete, dass es deutschlandweit inzwischen 590 lokale Bündnisse für Familien gibt, in denen sich 13.000 Menschen engagieren. Frauke Greven von der Servicestelle Betriebliche Kinderbetreuung stellte in ihrem Vortrag das Förderprogramm zur betrieblich unterstützten Kinderbetreuung des Bundesfamilienministeriums vor. Workshops, eine Plakatausstellung „Neue Väter“ von der Hessenstiftung sowie ein Markt der Möglichkeiten waren weitere Schwerpunkte, die Interesse bei den etwa 30 Tagungsgästen fanden. |
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