zur Übersicht der bisherigen Themen

Ostern: Gemeinsam den Frühling erleben

In früheren Epochen waren Jahresablauf und Zeitrechnung stark durch kirchliche Feiertage geprägt. Einer dieser jährlichen Fixpunkte ist zweifellos das Osterfest, das jeweils im Frühjahr eines Kalenderjahres begangen wird. In der heutigen modernen Gesellschaft zeigt sich Ostern nicht nur als bedeutender und ältester Feiertag der christlichen Kirchen, sondern auch als Familienfest und Kulturphänomen.

Die Ostertage liegen immer am Wochenende nach dem ersten Vollmond im Frühjahr. So bestimmte es das Konzil von Nicäa im Jahr 325. Das bedeutet, das Fest liegt bei uns zwischen dem 22. März und dem 25. April. Nicht völlig geklärt ist die Herkunft des Namens. Er könnte von der Frühlingsgöttin „Ostara“ abgeleitet sein. Wahrscheinlich ist auch eine Beziehung zum althochdeutschen Wort „eostarun“, das Morgenröte bedeutet.

Symbole rund um das Osterfest

   

Im Laufe der Jahre entwickelten sich verschiedene Symbole rund um das Osterfest. Das berühmteste Merkmal ist das bunt verzierte Ei. Denkbar ist hier ein Zusammenhang mit der 40-tägigen Fastenzeit, die jeweils zu Ostern endet. Unter anderem waren Eier, Fleisch und Milchprodukte in diesen Tagen verboten. Doch die Hühner legten weiterhin und produzierten einen Überschuss.

Um sie haltbar zu machen, wurden sie gekocht und markiert. So waren sie von den frischen Eiern leicht zu unterscheiden. Heute ist das Bemalen der Eier eine beliebte Tradition und in manchen Landstrichen zu einer Kunst geworden.

Berühmt ist auch der Osterhase. Seit dem 17 Jahrhundert ist er unterwegs und wurde berühmt im 19. Jahrhundert, als unter anderem die ersten Bilderbücher entstanden. Außerdem begann die Schokoladen- und Spielzeugindustrie, dieses Symbol zu vermarkten. Das Tier ist außerdem ein Sinnbild der Fruchtbarkeit.
Die Langohren bewegen sich nach dem langen Winter oft in der Nähe der Gärten und Häuser der Menschen, um dort nach Nahrung zu suchen. Dadurch entstand die Legende, dass der Hase die bunten Eier versteckt.

Ein Brauch aus heidnischer Zeit ist das Osterfeuer. Die lodernden Flammen sind das Symbol für die Sonne, die mit ihren Strahlen Fruchtbarkeit und Wachstum auf die Erde bringt. Für Christen steht das Licht für die Auferstehung Jesu und das neue Leben, dass mit ihm in die Welt kam.

Dass es auch andere Erklärungen und Vermutungen rund um das Osterfest gibt, zeigen verschiedene Seiten im Internet. In jedem Fall sind die Feiertage und die Osterferien für viele Familien eine gute Gelegenheit, um gemeinsam die ersten Frühlingstage zu genießen. Tipps und Anregungen bieten teilweise die aufgeführten Adressen:

Auf www.ratgeber-ostern.de hat ein Privatmann unter verschiedenen Stichwörtern (Osterhase, -eier, Ostern weltweit, Basteln/Spielzeug, usw.) Webseiten zu diesem Thema gesammelt.

Ebenfalls von einem Privatmann stammt www.osterseiten.de , die sich primär mit volkskundlichen Aspekten von Ostern befasst, wie österliches Brauchtum, Ostern in Literatur und Musik, kulinarische Osterspezialitäten und andere Dinge.

Haben die genannten Seiten keinen genau bezeichneten Adressatenkreis, so richtet sich www.kindergarten-workshop.de in erster Linie an Erzieherinnen und Erzieher und in weiterem Sinne an Eltern. Diese Seite geht ebenfalls auf eine Privatinitiative zurück und bietet vielfältige Informationen zur Kindergartenarbeit (Arbeitsmaterialien, Beruf des Erziehers/der Erzieherin, Spiele, Turnideen usw.). In der Rubrik „Kreativ-Ecke“, Stichwort „Ostern“ finden sich Tipps und Hinweise zum Ostereierfärben und -bemalen sowie für Basteleien.

Eine Quelle ganz anderer Art ist www.blinde-kuh.de , eine Internetsuchmaschine für Kinder, die von einem Hamburger Verein betrieben wird. Sie ermöglicht eine Suche im Internet nach Stichworten und Sachgebieten, beinhaltet ein Verzeichnis empfehlenswerter Webseiten und bietet nützliche allgemeine Informationen zum Internet, wie Sicherheitstipps.
Erweitert man die genannte Adresse zu www.blinde-kuh.de/ostern , so führt dies zu den Rubriken „Osterbasteleien“, „Osterlinks“, „Osterspiel“ und „Häschen-Witze“.

Auch zu den religiösen Aspekten des Osterfestes gibt es verschiedene Informationsquellen. Für www.festjahr.de und www.brauchtum.de zeichnet das Erzbistum Köln verantwortlich. Erstere Seite bietet Informationen zum kirchlichen Festjahr, seinen Zeitabschnitten und besonderen Tagen. Letztere gibt in der Rubrik „ Religiöses Brauchtum im Frühjahr“, Stichwort „Karwoche“, Erläuterungen zur Bedeutung der Ostereier, der Herkunft des Osterhasen, der Bezeichnung „Ostern“ u. a. Themen.

Ein Pendant finden diese Darstellungen auf evangelischer Seite mit www.ekd.de , Rubrik „Kirche für Einsteiger“, „Glaubens-ABC“, Suchbegriff „Ostern“ sowie www.theology.de , Rubrik „Kirchenjahr“, Stichwort „Ostern“.