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Thema Juli: Sommer, Sonne, UrlaubAlle freuen sich auf die Sommerferien. Die gemeinsame Urlaubszeit ist für alle Familien immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis. Damit der Urlaub und die heiße Zeit daheim nicht mit einem bösen Erwachen enden, hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises einige Empfehlungen parat. Die helle Jahreszeit wirkt durch die vermehrte und verlängerte Sonneneinstrahlung stimmungsaufhellend und begünstigt auch die Entstehung des für den Knochenbau wichtigen Vitamins D. Doch die Sonneneinstrahlung birgt auch Risiken. Wenn aber entsprechend vorgesorgt wird, können diese Risiken minimiert werden. Sonnenbrände sollten auf jeden Fall vermieden werden, jeder Sonnenbrand vergrößert die Wahrscheinlichkeit der Hautkrebs-Entstehung. Deswegen sollte je nach Hauttyp die Aufenthaltsdauer in der Sonne begrenzt werden, die Haut eingecremt und hinterher mit After Sun-Creme gepflegt werden. Zwar kann man die Wärme gut durch Baden im See oder im Meer ertragen und sich abkühlen, aber auch hier sollte einiges berücksichtigt werden. Seewasser sollte man nicht schlucken und sich nach dem Bad mit Trinkwasser abduschen. Auf keinen Fall sollte man verbotenerweise in einem See baden gehen. Hier können Gefahren wie giftige Algen oder krankmachende Keime im Wasser lauern. Auch vor dem Schwimmen im Freibad sollte man sich abduschen. Das Wasser wird zwar desinfiziert, die Menge an Chlor hängt jedoch davon ab, wie viel „Dreck“ jeder Besucher mit ins Wasser bringt. Trinken, bevor der große Durst kommt Wenn es heiß ist, schwitzen wir. Der Körper verliert viel Flüssigkeit. Deswegen sollte man gerade in der Hitze deutlich mehr trinken. Mindestens zwei Liter zusätzlich zu den üblichen Mengen. Leitungs- und Mineralwasser sind besser als Fertiggetränke. Ältere und pflegebedürftige Menschen sollte man daran erinnern, mehr zu trinken, weil sie oftmals ein vermindertes Durstempfinden haben. Auch wer gerade eine Diät macht, sollte besonders acht geben und mehr Salz als gewöhnlich zu sich nehmen. Beim Urlaub in südlichen Ländern ist außerdem zu berücksichtigen, dass dort nicht immer die hiesigen Hygienestandards sichergestellt sind. Insbesondere durch Leitungswasser, Eiswürfel in Getränken und ungewaschene Früchte können Durchfallerreger übertragen werden. Wer mit Kindern an den Strand geht, sollte sicherstellen, dass sich die Kleinen nach dem Spielen am Strand stets die Hände waschen. Die gefürchtete Hepatitis A, die durch mangelhafte oder fehlende Kläranlagen sowohl im Wasser als auch in bestimmten Meeresfrüchten vorkommen können, kann durch eine Impfung vor Reiseantritt vermieden werden. Bei Kindern kann die Impfung mit einer kleinen Zuzahlung mit der Hepatitis B-Regelimpfung gemeinsam durchgeführt werden. Wer seinen Urlaub nicht am Strand, sondern in Wäldern und auf Wiesen verbringt, muss ebenfalls aufpassen. Vor allen Dingen auf die Gefahr von Zecken. Deswegen sollten Wanderer stets lange, helle Beinkleidung tragen, sich unter Umständen mit einem Schutzmittel einsprühen und abends die Haut nach Zecken absuchen. Wenn sich doch mal eine Zecke festgebissen hat: Sofort am Kopf mit einer Pinzette oder den Fingernägeln packen und herausziehen. Je schneller die Zecke entfernt wird, desto geringer ist die Gefahr einer Infektion mit Borreliose oder FSME. Eine leichte Entzündungsreaktion danach ist normal, sollten aber nach deren Abheilung plötzlich schmerzlose himbeerrote Flecken auftreten, ist der Besuch eines Arztes notwendig. Bei häufigeren Wanderungen in einem FSME Risikogebiet kann die Impfung gegen FSME erwogen werden. Dabei ist zu beachten dass erst nach der zweiten Injektion ein ausreichender Impfschutz besteht. Für die weitere Recherche im Internet empfiehlt mitkindundkegel folgende Adressen: 1) Allgemeine Hinweise zum Reisen mit Kindern 2) Medizinische Hinweise zum Reisen mit Kindern |