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Fastnacht, Fasching oder Karneval?Cowboy, Prinzessin, Hexe, Pirat oder Teufel, den Kostümen an Fasching (Karneval, Fastnacht) sind kaum Grenzen gesetzt. Fast alle Deutschen feiern in bunten einfallsreichen Kostümen Fasching. Vom Dreikönigstag, 6 Januar, bis zum Faschingsdienstag, in diesem Jahr am 8. März, feiern die Narren dieses Fest. Doch eigentlich begann die „fünfte Jahreszeit“ (Zeit der Narren) schon am 11.11. um 11.11 Uhr vergangenen Jahres. Denn die Zahl 11 galt schon vor Jahrhunderten als Zahl der Narren. So gilt seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der 11.11. als Start der Narrenzeit. Fastnacht Das Wort Fastnacht und seine regionalen Abwandlungen werden vor allem in Hessen, also auch hier in unserer Region sowie in Rheinland –Pfalz, im Saarland und in Franken, der Oberlausitz sowie in Baden-Württemberg und im westlichen Bayern verwendet. Regional heißt es in Mainz beispielweise „Fas(s)enacht“. Fasching Das Wort Fasching taucht im Hochdeutschen bereits ab dem 13. Jahrhundert zunächst in den Formen „vaschanc“ und „vaschang“ auf und leitet sich vom „Fastenschank“ her, also dem letzten Ausschank (alkoholischer Getränke) vor der damals noch strengen Fastenzeit. Vom Fasching spricht man vor allem in Unterfranken, Niederbayern, der südlichen Oberpfalz, im Osten Oberbayerns, einschließlich München. In Sachsen und Brandenburg finden sich zwar verbreitet Karnevalsvereine, doch ist auch hier die Bezeichnung „Fasching“ vorrangig. Auch im norddeutschen Raum ist Fasching vielerorts die vorherrschende Bezeichnung für die närrischen Tage. Karneval In Deutschland ist der Begriff „Karneval“ erstmals Ende des 17. Jahrhunderts, im Rheinland erstmals im Jahr 1728 nachweisbar. Nördlich der Linie Bonn-Erfurt gibt es in Deutschland fast ausschließlich Karnevalsvereine, verbreitet bezieht man den Karneval jedoch in erster Linie auf den rheinischen Karneval. Das Wort „Karneval“, davon geht die bis heute geläufigste Vermutung aus, ist die Ableitung vom mittelalterlichen „carne levare“ (was soviel bedeutet, wie „Fleisch wegnehmen) und steht im direkten Bezug zur bevorstehenden Fastenzeit. Ursprung: Warum feiern wir Fastnacht? Einige Historiker sind der Meinung, die Fastnacht sei bereits bei den Römern gefeiert worden. Der Grund dafür sei das „Saturnalienfest“. Bei diesem waren der Sklave und der Herr gleichberechtigt. Sie beschenkten sich gegenseitig und die Herren bedienten ihre Sklaven. Man spielte also „verkehrte Welt“. Forscher mit anderen Ansichten meinen, die Fastnacht stamme von einem heidnischen Fruchtbarkeitsfest ab. Dabei wurden Masken mit den Abbildungen von Sonne oder Mond aufgesetzt. Auf diese Weise habe man die Götter und die Fruchtbarkeit der Erde verehrt. Im Mittelalter war es Brauch, Fastnacht zu feiern, um den kalten Winter zu vertreiben. Dabei setzte man sich schaurige Masken auf und machte viel Lärm, um die winterlichen Geister zu verjagen. Danach wurde ausgelassen mit Musik, Gesang und einem Festmahl über den „Sieg gegen den Winter“ gefeiert. Heute bezeichnet man als Fastnacht die Zeit vor Aschermittwoch, den Beginn der Fastenzeit. In dieser Zeit kann man froh, ausgelassen und mit viel Lebensfreude feiern, da man ab Aschermittwoch all dies nicht mehr darf. Bräuche an Fastnacht Am Donnerstag vor Aschermittwoch, der traditionellen an „Weiberfastnacht“, gibt es meist keine Fastnachtsumzüge, sondern es wird in Kostümen auf den Straßen und in Kneipen gefeiert. An diesem Tag ist es Brauch, dass die Frauen den Männern die Krawatte, ein Symbol der männlichen Macht, abschneiden. Zurück bleibt dann nur ein Krawattenstumpf, der dann von der Frau mit einem „Küsschen“ entschädigt wird. Aber Vorsicht: Wer die Krawatte ohne Einwilligung abschneidet, muss mit einer Anzeige wegen Eigentumsverletzung rechnen. Der Rosenmontag ist der Montag vor Aschermittwoch. Am Rosenmontag finden traditionell die Fastnachtsumzüge statt. Der erste Rosenmontagsumzug war 1823 in Köln. Von dort aus breiteten sich die Rosenmontagsumzüge immer weiter aus. Der größte Umzug findet bis heute in Köln statt. Am Aschermittwoch endet die Narrenzeit und es beginnt die Fastenzeit. Das Wort Aschermittwoch stammt vom Brauch in der Heiligen Messe am ersten Fastentag die Palmzweige des letzten Jahres zu verbrennen und die Asche daraus zu segnen. Allen Gläubigen wird dann ein Kreuz mit dieser Asche auf die Stirn gemalt. |
Hier eine kleine Auswahl verschiedener Fastnachtsvereine aus dem MKKNiedergründauer Karneval Verein „Die Schiwwerberger“ Fidelio-Altenhaßlau Samstag, 19. Februar: 1. Fremdensitzung Sonntag, 20. Februar: Kinderfasching Samstag, 26. Februar: 2. Fremdensitzung Sonntag, 27. Februar: Kindersitzung Samstag, 5. März: Westernkostümball „RODEO“ 1. Linsengerichter Carnevalverein "Die Haselnüß" Samstag, 12.02.2011, Fremdensitzung Montag, 07.03.2011, Kinderfasching/Rosenmontagsball Samstag, 12.03.2011, Heringsessen Geselligkeitsverein „Die Schelme“ Samstag, 26.02.2011, Große Fremdensitzung, 19:31 Uhr, Stadthalle Gelnhausen Montag, 07.03.2011, Kinderfasching, 14:11 Uhr, Stadthalle Gelnhausen Samstag, 12.03.2011, Heringsessen, 19:31 Uhr, Vereinsheim
Samstag, 19.02.2011, 1. Fremdensitzung, Stadthalle Schlüchtern, 20.01 Uhr Samstag, 26.02.2011, 2. Fremdensitzung, Stadthalle Schlüchtern, 20.01 Uhr Sonntag, 06.03.2011, Faschingsumzug, Schlüchtern, 14.00 Uhr
Freitag, 11.02.2011, 2. Sitzung HVM, 19:00 Uhr Samstag, 12.02.2011, 3. Sitzung HVM, 19:00 Uhr
Samstag, 12.02.2011, 1. Karnevalssitzung, Freigericht-Halle Samstag, 19.02.2011, 2. Karnevalssitzung, Freigericht-Halle Sonntag, 20.02.2011, Kindersitzung, Freigericht-Halle Samstag, 26.02.2011, 3. Karnevalssitzung, Freigericht-Halle
Samstag, 12.02.2011, 1. Sitzung Sonntag, 13.02.2011, Seniorensitzung Freitag, 18.02.2011, 2. Sitzung Samstag, 19.02.2011, 3. Sitzung Freitag, 25.02.2011, 5. Sitzung (Zusatzsitzung) Samstag, 26.02.2011, 4. Sitzung Samstag, 12.03.2011, Heringsessen
Samstag, 19.02.2011, 1. Große Fremdensitzung, in der Konzerthalle, Beginn 19.31 Uhr Sonntag, 20.02.2011, 19. Kindersitzung, in der Konzerthalle, Beginn 14.01 Uhr Samstag, 26.02.2011, 2. Große Fremdensitzung, in der Konzerthalle, Beginn 19.31 h Donnerstag, 03.03.2011, Altweiberfassenacht, im Vereinsheim Sonntag, 06.03.2011, Teilnahme am Fassnachtsumzug, in Wächtersbach Montag, 07.03.2011, Rosenmontagszug, in Bad Orb mit anschließendem närrischen Treiben Mittwoch, 09.03.2011, Abschied von der Fassenacht Samstag, 12.03.1011, Heringsessen, im Vereinsheim
Samstag, 19.02.2011, 20.11Uhr, Erste SKV Fremdensitzung (Saalöffnung: 19.00 Uhr), in der Mehrzweckhalle „Am Steines“ Sonntag, 20.02.2011, 14.11 Uhr, SKV Kindersitzung / Kinderfastnacht (Saalöffnung: 13.00 Uhr), in der Mehrzweckhalle „Am Steines“ Samstag, 26.02.2011, 20.11 Uhr, Zweite SKV Fremdensitzung (Saalöffnung: 19.00 Uhr), in der Mehrzweckhalle „Am Steines“ Sonntag, 27.02.2011, 15.11 Uhr, Seniorensitzung „Konfetti“ (Saalöffnung: 14.00 Uhr) ,in der Mehrzweckhalle „Am Steines“ Samstag, 05.03.2011, 12.45 Uhr, Rathausstürmung der ARGE Steinauer Vereine / SKV, am Kumpen Samstag, 05.03.2011, 14.01 Uhr, Großer Steinauer Fastnachtszug, Steinau an der Straße Samstag, 05.03.2011, 18.00 Uhr, SKV Ausklang zum Steinauer Fastnachtszug, Vereinsheim „Die Bütt“ Montag, 07.03.2011, 18.00 Uhr, Tour de Knatter, Steinau´s Gastronomie Dienstag, 08.03.2011, 20.11 Uhr, Kehraus und Fastnachtsausklang, Vereinsheim „Die Bütt“ Samstag, 12.03.2011, 20.15 Uhr, Heringsessen und Ordensfest, Vereinsheim „Die Bütt“
http://www.suite101.de/content/wieso-feiern-wir-fasching-a51258 http://de.wikipedia.org/wiki/Karneval,_Fastnacht_und_Fasching http://www.kalenderland.com/online/feiertagskalender-festtage.php |