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Für Kleine Großes leisten: Bündnis unterstützt AktionstagViele Eltern und solche, die es werden wollen, wünschen sich die Kombination von Familie und Beruf. Flexible und qualitativ gute Betreuungsangebote für Kinder spielen dabei eine Schlüsselrolle. Lokale Bündnisse für Familie engagieren sich seit langem mit Ideenreichtum und Erfolg beim Ausbau der Infrastruktur für Kinder. Hier entstehen durch die Zusammenarbeit der Bündnispartner Lösungen, die auf den Bedarf vor Ort zugeschnitten sind. Am Donnerstag, 15. Mai 2008, dem bundesweiten Aktionstag der Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ und dem internationalen Tag der Familie präsentieren viele der bundesweit fast 500 Lokalen Bündnisse gemeinsam mit Partnern und Bündnisfreunden öffentlichkeitswirksam ihre Projekte, Leistungen und Ideen zur Kinderbetreuung unter dem Motto „Für Kleine Großes leisten!“. Informationen zum Aktionstag sind im Internet unter www.aktionstag-familie2008.de zu finden. Auch der Main-Kinzig-Kreis mit seinem Bündnis für Familie unter der Schirmherrschaft des Kreisbeigeordneten André Kavai unterstützt den Aktionstag. Mit dem Internetportal „Mit Kind und Kegel“ (www.mitkindundkegel.de) bietet der Kreis für Familien die Möglichkeit, sich unter anderem umfassend zum Thema Kinderbetreuung zu informieren. „Betreuungsmöglichkeiten für Kinder von unter drei Jahren bis zur Einschulung, Betreuungsangebote für Schulkinder, Kindertagespflege und Jugendarbeit sind nach Orten sortiert leicht zu finden“, informiert der Kreisbeigeordnete. Noch nicht aufgeführte Betreuungseinrichtungen – egal ob von staatlicher oder privater Seite – können sich mit einer E-Mail an info@mitkindundkegel.de registrieren lassen. |
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Bündnis für Familie: Familienfreundlicher Kreis auf gutem WegEinen Dank an alle Akteurinnen und Akteure des Bündnisses für Familie hat Kreisbeigeordneter André Kavai beim Jahresabschlusstreffen der Arbeitsgruppen ausgesprochen. „Mit dem Bündnis für Familie im Main-Kinzig-Kreis und Ihrer engagierten Mitarbeit geben wir ein deutliches Signal, wie wichtig uns der familienfreundliche Kreis ist", betonte der Kreisbeigeordnete. Zur Zeit haben sich 87 Mitglieder ins Bündnisbuch eingetragen und damit den Willen bekräftigt, ihren Teil zum familienfreundlichen Main-Kinzig-Kreis beizutragen. Auch sind zwischenzeitlich fast alle Gemeinden und Städte des Main-Kinzig-Kreise dem Bündnis beigetreten. Einige haben außerdem bereits lokale Bündnisse für Familie gegründet oder befassen sich gerade mit dem Aufbau eines solchen. |
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Alt und Jung miteinander: Das Mehrgenerationenhaus„Wir wollen nicht allein eine fruchtbare Diskussion anstoßen, sondern vor allem auch greifbare Ergebnisse erzielen“, sagte André Kavai. Der Kreisbeigeordnete begrüßte die Arbeitsgemeinschaft „Miteinander der Generationen“ sowie Seniorenbeiräte und Seniorenbeauftragte im Barbarossasaal des Main-Kinzig-Forums. Der Eltern-Kind-Verein Gründau, der auch das erste Mehrgenerationenhaus im Kreis, „Kleiner Anton“, betreibt, koordiniert die Arbeitsgruppe, die aus dem Lokalen Bündnis für Familie im Main-Kinzig-Kreis entstanden ist. AG-Sprecherin ist die Vorsitzende des Vereins, Sabine Zoller. In einem ersten Schritt suchten die Mitglieder Kontakt zu den Seniorenbeiräten im Kreis. Die Koordinatorin für den Main-Kinzig-Kreis, Ute Pfaff-Hamann, erläuterte die Ziele des Bündnisses für Familie in einer Zeit des Wandels in der Altersstruktur der Gesellschaft, in der alte Menschen immer mehr an Präsenz und Bedeutung gewinnen. Zentrale Vorhaben sind, die Kontakte zwischen den Generationen zu fördern, familienfreundliche Hilfen unter dem Motto „Alt hilft Jung – Jung hilft Alt“ anzustoßen sowie Seniorenarbeit und Projekte zu vernetzen. Walter Dreßbach stellte die Ehrenamtsagentur des Kreises vor, die unter anderem via Internet eine Stellenbörse anbietet und Ehrungen verdienter Bürger vornimmt. Die Leiterin der Leitstelle für ältere Bürger, Bärbel Gregor, beschrieb in ihrem eindrucksvollen Vortrag die „Lebensphase Alter“, die sich in den vergangenen Jahrzehnten völlig neu entwickelt hat und durch Frühverrentung und steigende Lebenserwartung einen immer größeren Raum der Lebenszeit einnimmt. „Die Kultur des produktiven Zusammenlebens der Generationen muss neu belebt und entwickelt werden, alte Menschen bringen sich zunehmend aktiv und helfend ein“, betonte Gregor. Sabine Zoller und Heike Endres stellten das Mehrgenerationenhaus in Rothenbergen vor, eines der ersten 200 in der Bundesrepublik. „Da kaum noch Großfamilien unter einem Dach leben, gehen Wissen und Brauchtum verloren“, betonte Sabine Zoller. Kontakte zu fördern sowie gemeinsame Aktivitäten und gegenseitige Hilfeangebote sind Ziele der Mehrgenerationenhäuser. Dazu gehören gemeinsames Mittagessen, Spielenachmittage oder Basteln ebenso wie Vorträge, Lesungen oder Handarbeitskreise. Außerdem sollen gegenseitige Hilfeangebote organisiert werden. „Wir suchen noch nach Anregungen und Ideen“, hob Heike Endres hervor. Fernziel der Arbeitsgemeinschaft ist ein Mehrgenerationenhaus in jedem Ort. Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte Diskussion die sich unter anderem um die Finanzierung und Förderung der Mehrgenerationenhäuser, um den Begriff „Alter“ und um das neue Selbstbewusstsein in der Lebensphase Alter drehte. Zur Arbeitsgruppe „Miteinander der Generationen“ gehören derzeit neben Sabine Zoller der stellvertretende Sprecher Reiner Mayer, auch Seniorenberater der Gemeinde Erlensee, der das Treffen maßgeblich mitkonzipierte, Heidi Bauer (Kreistagsfraktion Die Linke), Lea Richert und Heike Endres vom Eltern-Kind-Verein, Heinrich Schüssler (Gemeinde Sinntal), Ursula Neumann (CDU-Kreistagsfraktion), Anni Koch (Vorsitzende der Sekos Gelnhausen), Veronika Kielmann-Heine (Gemeinde Schöneck), Annemarie Meinhardt (SPD-Kreistagsfraktion), Klaus Neumann (Initiative familienfreundliches Wächtersbach), Pfarrerin Annegret Zander und Helmut Ommert. Weitere Mitglieder sind willkommen. Das nächste Treffen soll am Mittwoch, 24. Oktober, um zehn Uhr im Kleinen Anton stattfinden. Näheres zu den verschiedenen Arbeitsgruppen des Bündnisses für Familie im Main-Kinzig-Kreis und den Terminen findet sich hier.
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Interesse wächst: Familienbündnis geht in die nächste RundeRund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren beim Auftakt zum Bündnis für Familie in der Kinzighalle in Gelnhausen-Roth dabei. Hier stellten sowohl der Main-Kinzig-Kreis als auch die Barbarossastadt die ersten Ideen vor. „Die ersten Schritte für ein familienfreundliches Klima und familiengerechte Strukturen sind gemacht“, sagte Kreisbeigeordneter André Kavai im Rahmen seiner Begrüßung. In den kommenden Wochen und Monaten gehe es darum, vorhandene Angebote zusammenzufassen und diese in das öffentliche Bewusstsein zu bringen. „Viele Projekte und Ideen sind kaum bekannt“, betonte Kavai. Daher sei es wichtig, im Austausch voneinander zu lernen, um gemeinsam das eigene Lebensumfeld nach persönlichen Bedürfnissen mitzugestalten. Die Fäden laufen zusammen bei Ute Pfaff-Hamann vom Kreisfrauenbüro und Doris Spahn, die in der Stadt Gelnhausen die Aktivitäten koordiniert. Bereits beim ersten Planungstreffen Mitte Juni ergaben sich acht Themenfelder. In der Kinzighalle |
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fanden sich jetzt weitere 24 Mitwirkende für die Arbeitsgruppen, neue Mitglieder sind jederzeit willkommen. Auch die ersten Treffen wurden vereinbart: Das „Miteinander der Generationen“ war bereits Thema eines Treffens am 2. Juli. Ansprechpartner ist Reiner Mayer. Über „Gesundheit und Pflege“ soll am 18. Juli, 17.15 Uhr, bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Wächtersbach gesprochen werden.Am 20. Juli geht es um „Erziehungsverantwortung“ unter der Leitung von Dagmar Wieland und Sigrid Grotemeier. Die Gruppe trifft sich um 14.30 Uhr in der AWO-Fachstelle Gelnhausen, Berliner Straße 45. Am 8. August, 9 Uhr, greift Patrice Göbel im Main-Kinzig-Forum den Bereich „Information und Vernetzung“ auf. Hier geht es unter anderem um die Annäherung von Schule und Kindergarten, das Vereinsverzeichnis des Kreises im Internet sowie eine Plattform für Seniorenbeiräte auf Kreisebene. Mitte August trifft sich auch die Gruppe „bürgerschaftliches Engagement“, betreut von Jürgen Mann. Voraussetzungen für ein „familienfreundliches Lebensumfeld“ wollen Jutta Straub und Uwe Häuser in ihrer Arbeitsgruppe formulieren. Termin ist der 21. September, vormittags im Main-Kinzig-Forum. Am gleichen Ort, 19. September, geht es um „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“. Mögliche Inhalte sind familienfreundliche Arbeitszeiten, Tarifverträge und betriebliche Vereinbarungen. Geplant ist unter anderem eine Plakette „familienfreundlicher Betrieb“ sowie Kooperationen zwischen Unternehmen und Kindertagesstätten. „Die Bandbreite der Ideen ist groß und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt“, betont Kreisbeigeordneter André Kavai. Der Jugenddezernent wünscht sich auch in den kommenden Monaten „fruchtbare Diskussionen und Gespräche“. Alle Arbeitsgruppen sind offen und Anregungen jederzeit willkommen. Der Kreis sehe sich auch als Ansprechpartner für Projekte in den Kommunen und als Informationsplattform. In Hammersbach, Gründau, Hanau und jetzt auch Gelnhausen haben Bündnisse für Familie ihre Aktivitäten begonnen. In Schöneck laufen die Vorbereitungen für ein weiteres Bündnis. Bundesweit sind es bereits über 400 Kommunen mit mehr als 3.000 Projekten für mehr Familienfreundlichkeit vor Ort. Zu den Akteuren gehören auch über 2.000 Firmen. In Kürze werden die Informationen zum Bündnis für Familie im Main-Kinzig-Kreis im Familienportal www.mitkindundkegel.de unter der Rubrik Familie / Freizeit abrufbar sein. Am 26. September, 17 Uhr, stehen in der Stadthalle Gelnhausen die offizielle Gründung der Bündnisse im Kreis und Gelnhausen auf dem Programm. Außerdem werden die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse präsentieren. Interessierte Bürgerinnen und Bürger setzen sich mit Koordinatorin Ute Pfaff-Hamann vom Büro für Frauenfragen des Kreises in Verbindung, Telefon: 06051 / 85 12 316, E-Mail: familienbuendnis@mkk.de. |
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Ideenvielfalt für Familienbündnis im Main-Kinzig-KreisFamilienfreundliche Arbeitszeiten, eine Tagesbetreuungsbörse, verkehrsfreie Inseln, das Prädikat familienfreundlicher Betrieb oder Projekte des Miteinanders von Alt und Jung: Beim Planungstreffen der Bündnisse für Familie im Main-Kinzig-Kreis und in der Kreisstadt Gelnhausen kam auf Anhieb eine Fülle von Ideen zur Sprache. Kreisbeigeordneter André Kavai begrüßte auch im Namen des Gelnhäuser Bürgermeisters Thorsten Stolz zahlreiche Akteure aus Wirtschaft, Gewerkschaft, Verwaltung, öffentlichem Leben, Wohlfahrtsverbänden, Schulen und anderen Institutionen im Barbarossasaal des Main-Kinzig-Forums. „Unsere Ziele sind ein familienfreundliches Klima und familiengerechte Strukturen im gesamten Kreis und in jeder einzelnen Kommune“, sagte André Kavai. Als zweiter Landkreis in Hessen schließt sich der Main-Kinzig-Kreis der Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für Familien“ an, in der bislang 400 Kommunen mit über 3.000 Projekten für mehr Familienfreundlichkeit vor Ort aktiv sind. Zu den Akteuren gehören auch über 2.000 Firmen. Im Main-Kinzig-Kreis haben bereits in Hammersbach, Gründau und Hanau Bündnisse für Familie die Arbeit aufgenommen, wie Kavai berichtete. Der Kreis sehe sich auch als Koordinator für Projekte in den Kommunen und als Informationsplattform, betonte der Kreisbeigeordnete. Ziele der Bündnisse für Familie seien, vorhandene Angebote zusammenzufassen, diese ins öffentliche Bewusstsein zu bringen, im Austausch voneinander zu lernen und das eigene Lebensumfeld gemeinsam mitzugestalten, erläuterten Robert Erlinghagen und Silke Fabian vom Servicebüro für lokale Bündnisse für Familie, welche den Vormittag im Main-Kinzig-Forum moderierten. Koordinatorinnen für den Main-Kinzig-Kreis sind Ute Pfaff-Hamann vom Frauenbüro und ihre Mitarbeiterin, Diplom-Soziologin Birgit Reuhl. Für die Stadt Gelnhausen koordiniert Doris Spahn, Fachbereichsleiterin Kindertagesstätten, die Bündnis-Aktivitäten. Bei der Ideensammlung für Entwicklungen der nächsten ein bis drei Jahre brachten die Akteure eine Vielfalt an Themen zu Papier. Für den Kreis ergaben sich acht Themenfelder. Im Bereich Information und Vernetzung kamen unter anderem die Annäherung von Schule und Kindergarten, das Vereinsverzeichnis des Kreises im Internet und eine Plattform für Seniorenbeiräte auf Kreisebene zur Sprache. Zudem will der Kreis Bündnisse in allen Kommunen initiieren und unterstützen. Für ein familienfreundliches Lebensumfeld wurde angeregt, ein entsprechendes Gütesiegel für Geschäfte zu entwickeln und die kinderfreundliche Ausstattung für Behörden sowie Tourismus und Naherholung für Familien auszubauen. Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sollen flexible Arbeitszeiten gefördert, Tarifverträge und betriebliche Vereinbarungen überprüft und Eltern in Schichtarbeit besonders berücksichtigt werden. Eine Plakette „familienfreundlicher Betrieb“ ist geplant sowie Kooperationen zwischen Unternehmen und Kindertagesstätten. Stichworte beim Thema Betreuung waren Tagesbetreuungsbörse, preiswertes Mittagessen für Schüler und |
Hausaufgabenbetreuung für Schulkinder. Im Bereich bürgerschaftliches Engagement kamen ein Ehrenamtspool zur Kinderbetreuung und Vereinsaktivitäten für die ganze Familie zur Sprache. Weitere Themen waren unter anderem Unterstützung bei der Pflege von Senioren und Erziehungs-Fortbildungen für Eltern. Für die Stadt Gelnhausen ergaben sich ebenfalls acht Themenfelder. Unter anderem soll ein Familienatlas für die Stadt erstellt werden, eine Notfallbetreuung für Kinder und Pflegebedürftige aufgebaut und die Jugendarbeit an Schulen intensiviert werden. Weitere Ideen waren verkehrsfreie Inseln im ganzen Stadtgebiet, Freizeitangebote für Familien, ein Mehrgenerationenhaus, Spielplatzpaten und ein Familienbüro mit ehrenamtlichen Mitarbeitern. Nach der Ideensammlung bildeten die Akteure Arbeitsgruppen für die verschiedenen Themenfelder und bestimmten Ansprechpartner, die auch für den Abend der Bündnis-Gründungen am 28. Juni als Repräsentanten ihrer Themen zur Verfügung stehen. |
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Main-Kinzig-Kreis ruft zum Bündnis für Familie auf Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern oder den Generationenzusammenhalt zu stärken: das sind Ziele der Kreispolitik. Im Main-Kinzig-Forum laufen derzeit die Vorbereitungen für die Gründung eines Bündnisses für Familie auf Hochtouren. Kreisbeigeordneter André Kavai lädt für Donnerstag, 28. Juni, zur Auftaktveranstaltung nach Gelnhausen ein. Bereits 95 Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Verwaltung und öffentlichem Leben sind der Einladung gefolgt und haben sich angemeldet. „Diese erfreuliche Resonanz spiegelt die Bereitschaft in unserer Gesellschaft, sich für dieses Thema zu engagieren, und zeigt, dass die Diskussion über mangelnde Familienfreundlichkeit nicht ohne Wirkung geblieben ist“, stellt Kreisbeigeordneter Kavai fest. Die Arbeitsschwerpunkte der Projektgruppen des Bündnisses werden sich aus Bedarf und Engagement der Beteiligten ergeben. Mit dem Projekt schließt sich der Main-Kinzig-Kreis der erfolgreichen Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für Familien“ an, in der bereits 400 Kommunen für mehr Familienfreundlichkeit vor Ort aktiv sind. Gleichzeitig mit dem Kreisbündnis gründet sich auf Initiative von Bürgermeister Thorsten Stolz ebenfalls am 28. Juni ein lokales Bündnis für Familie in der Kreisstadt Gelnhausen. „Familienfreundlichkeit ist in Zeiten des demografischen Wandels einer der wichtigsten Standortfaktoren einer Region“, betont André Kavai. „Um die Bevölkerungszahlen stabil zu halten, ist es wichtig, junge Familien in unseren Städten und Gemeinden anzusiedeln und Abwanderungen zu verhindern.“ Am wirkungsvollsten erweise sich das Engagement in konkreten Maßnahmen vor Ort, betont Kavai. So entstand etwa im Rahmen des Familienbündnisses in Gründau das dortige Mehrgenerationenhaus. Mit der neuen Initiative sollen kreisweite Aktivitäten für Familien stärker vernetzt und ausgebaut werden. Neben den bereits erfolgreich arbeitenden lokalen Bündnissen, etwa in Hanau, Hammersbach und Gründau, will der Main-Kinzig-Kreis weitere Bündnis-Gründungen vor Ort anregen. Die Koordinationsstelle des Kreises wird dafür beratend zur Verfügung stehen. Wer kurz entschlossen noch an der Auftaktveranstaltung teilnehmen möchte, setzt sich mit Ute Pfaff-Hamann vom Büro für Frauenfragen des Kreises in Verbindung, Telefon: 06051/ 85 12 316. |